Zürich, Seestrasse 395-397a, 407-409; Wollishofen, Rote Fabrik – KGS-ZH-8040

Die Rote Fabrik ist ein Industrieensemble in Zürich-Wollishofen direkt am Zürichsee. Die erste Fabrikhalle wurde 1892 nach Plänen des Architekten Carl Arnold Séquin für die Seidenfirma Henneberg erbaut und 1896 durch ein grosses Bürogebäude ergänzt; für den Bau musste sogar das Seeufer aufgeschüttet werden. Typisch sind die roten Backsteinfassaden, die Rundbogenfenster und die Sheddächer der Fabrikhallen. Geschützt ist die Anlage, weil sie seit 1981 im Inventar der kantonalen Denkmalpflege steht und ein gut erhaltenes Industriedenkmal der 1890er-Jahre ist. Zugleich ist sie ein wichtiges Stück Zürcher Stadtgeschichte: Aus der geplanten Abrissfläche wurde nach den Jugendunruhen 1980 das bekannteste alternative Kulturzentrum der Stadt. Mich beeindruckt, wie hier historische Fabrikarchitektur und lebendige Kulturszene zusammenkommen. (Leonhard S. 4a, 21.6.2026)

Der präzise Standort der Bildaufnahme:

KGS-ZH-8040 und weitere Resultate auf der HistoSwissMap

 

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