Zürich, Höngg; Heizenholz, eisenzeitliche Grabhügel – KGS-ZH-12731

Der grösste erhaltene Grabhügel im Heizenholz misst rund 22 m im Durchmesser und 2,4 m in der Höhe. Er stammt aus der Zeit um 700 v. Chr. und war Teil einer Gruppe von fünf Hügeln. 1841 wurde er erstmals ausgegraben. Dabei fand man eine Urne, Keramik, ein Bronzefragment, einen Eisenknopf und Knochen, die Hinweise auf eine Brandbestattung gaben, vermutlich einer Frau. Die Bestattung unter Grabhügeln war in der älteren Eisenzeit üblich. Die Funde geben Einblick in die Glaubenswelt und Bestattungskultur der keltischen Bevölkerung. Der Hügel gilt als bedeutendes Zeugnis frühgeschichtlicher Besiedlung. (Moa G. 3a)

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