Solothurn, Hauptgasse 60; Jesuitenkirche mit Kollegium (Lapidarium) – KGS-CH-4684

Die als „eines der besten Barockbauwerke der Schweiz“ (Webseite „Süddeutscher Barock“) geltende Jesuitenkirche wurde 1689 geweiht, nachdem die Jesuiten bereits 1646 nach Solothurn berufen worden waren, um sich im Schulwesen zu engagieren. Die harmonisch angelegte Schaufassade (Bild vom 29.06.2025) in der Häuserfront der Hauptgasse trägt eine mit goldenen Lettern ausgeführte Dankesbezeugung an Ludwig XIV., den Stifter der Fassade. Die aus dem Jesuitenorden stammenden Kirchenplaner waren z.T. auch an der Planung der Luzerner Jesuitenkirche beteilgt. Selbst nach der Ordensaufhebung durch den Papst im Jahr 1773 wurde der Schulbetrieb eine Zeit lang von Jesuiten, später von Weltgeistlichen weitergeführt. 1833 übernahm der Kanton den Konvikt und begründet dort eine «höhere Lehr- und Erziehungsanstalt». Die Kirche gelangte in den Besitz der Einwohnergemeinde. (G. Modestin, 11.3.2026)

Der präzise Standort der Bildaufnahme:

KGS-CH-4684 und weitere Resultate auf der HistoSwissMap

 

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