Der 1930 von der Solothurner St. Margarithen-Bruderschaft zu Ehren der „Helden von Dornach“ gestiftete Dornacher-Brunnen ersetzte einen älteren, auf das 17. Jahrhundert zurückgehenden Brunnen. Die Widmung nimmt Bezug auf den eidgenössischen Sieg vor Dornach im Jahr 1499, mit dem der sog. Schwabenkrieg seinen Abschluss fand. Das Werk des Selzacher Bildhauers Robert Rudolf (1884-1932) ist von dem 1886 von Adrian von Arx veröffentlichten patriotischen Festspiel „Die Dornacher Schlacht“ inspiriert (Verlag Sauerländer, Aarau). Die um den Brunnentrog – und damit unter der Brunnenfigur, die den Solothurner Bannerträger darstellt – angebrachte kriegerische Devise „So rasch das Panier im Winde trocknen mag, / Schlagen im Feld zu Dornach / Wir wider den Feind den Schlag“ nimmt dabei eine Passage aus dem Festspiel auf: „Wir tauchen es [das Panner] in den Brunnen, schwören, zu schlagen, eh das Panner im Winde trocknet“ (S. 40). (G. Modestin, 25.4.2026)
- Örtlichkeit: Solothurn liegt 76,83 km Luftlinie von der KFR entfernt und liegt auf einer Meereshöhe von 433 Metern (vgl. wikishootme und map.geo.admin). Mit dem ÖV beträgt die Distanz 93.3 km (ca. 1 Std. 21 Min.). Weitere Beiträge zu Solothurn in diesem Blog und auf Histopics. Mehr zum Kanton Solothurn in diesem Blog. Vgl. auch wikimedia commons und map.geo.admin.
- Zeit: Der Bau wird auf das Jahr 1930 datiert. Die Histopics Aufnahme stammt aus dem Jahr 1945. Die 1940s in diesem Blog oder auf histopics
- Links: HistoPics (WordPress), wikimedia commons, Google Map, Seite zum Dornacher-Brunnen, Wikipedia-Eintrag zu Robert Rudolf,
- Weiteres: Mehr von ©G. Modestin und vom Team KFR. Die Kategorie Histopics in diesem Blog.
Der präzise Standort der Bildaufnahme:
Histopics-2690 und weitere Resultate auf der HistoSwissMap
