Solothurn, Chantier-Anlage; 1972 und 2026 – Histopics-2748

Die bepflanzte und mit einem Spielplatz ausgestattete Chantier-Anlage dient als zentral gelegenes, gerne besuchtes Naherholungs- und Spielterrain. Im Bildhintergrund ist die Bronzeskulptur „Knieende“ (1935) von Jakob Probst (1880-1966) zu erkennen, der zahlreiche Werke – freistehende Skulpturen in Stein und Bronze sowie Reliefs – im öffentlichen Raum hinterlassen hat (Liste in dem ihm zugedachten Wikipedia-Eintrag). Der Vergleich mit Ernst Klötis Photographie aus dem Jahr 1972 lässt einen Wechsel in der „Bepflanzungsphilosophie“ erkennen: weg vom farbenprächtigen Ziergarten und hin zu einer naturnäheren Bepflanzung. Erstrebt wird eine von möglichst vielen Wildblumenarten geprägte „artenreiche Pionierpflanzengesellschaft“, die „weder Bewässerung, Dünger noch Pflanzenschutzmittel“ benötigt (Quelle: lokale Infotafel). – Die Datierung bezieht sich auf den beginnenden Abbruch der Stadtbefertigungen und die damit verbundene Schaffung von neuen Freiräumen. (G. Modestin, 03.5.2026)

Der präzise Standort der Bildaufnahme:

Histopics-2748 und weitere Resultate auf der HistoSwissMap

 

 

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