Zürich, Seestrasse 407; Seestrasse 409, Rote Fabrik, Kulturzentrum, Rote Fabrik Trakt B – ODB-ID-3826

Das Gebäude gehört zur Roten Fabrik, einem Ensemble aus drei Backsteintrakten (A, B, C), das zwischen 1892 und 1895 gebaut wurde. Geplant wurde es vom Architekten Carl Arnold Séquin-Bronner als Stahl-Skelettbau mit Backsteinverblendung für die Seidenfirma Henneberg. Typisch sind die roten Ziegelfassaden, die Rundbogenfenster und die markante Lage direkt am Zürichsee an einer der wichtigen Einfallsachsen in die Stadt. Geschützt ist die Rote Fabrik, weil sie seit 1981 im Inventar der kantonalen Denkmalpflege steht: Sie ist ein gut erhaltenes Industriedenkmal der 1890er-Jahre und zugleich ein wichtiges Stück Zürcher Stadtgeschichte. Seit 1980 ist sie das bekannteste alternative Kulturzentrum der Stadt. Mich beeindruckt, wie hier alte Fabrikarchitektur und lebendige Kulturszene zusammenkommen. (Leonhard S. 4a, 21.6.2026)

Der präzise Standort der Bildaufnahme:

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